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Neue Messe Stuttgart

Die Gesamtausstellungsfläche beträgt 100.000 m², davon eine Hochhalle mit 20.000 m² und 7 Standardhallen mit jeweils 10.000 m². Das Kongresszentrum, das sich ebenso wie der Eingangsbereich direkt an dem Messeplatz befindet, hat eine variable Fläche von 10.000 m², die Tagungsräume sind den Bedürfnissen der Besucher und Veranstaltungen entsprechend aufteilbar mit Räumen für 25-400 Personen. Der große Kongresssaal bietet über 2000 Besuchern Platz, direkt an das Kongresszentrum angeschlossen ist die Kongresshalle für bis zu 5000 Besucher.

Das von Ost nach West gegliederte Messegelände ist in drei „Höhensprünge“ gegliedert, in denen sich die Restaurants befinden. Charakteristisch für die Neue Messe sind die Hallen mit hängenden Dächern, die in eine Zug-und Druckstützenkonstruktion mit querverlaufenden Fachwerkträgern gebaut sind, so werden Zug-und Druckkräfte in den Untergrund abgeführt. Zusätzlich werden Zug-und Druckstützen mit bis zu 17m tiefen Erdankern gesichert.

Alle Dächer sind zur Hälfte begrünt und mit Photovoltaikanlagen versehen. Die Wasserkaskaden im Foyer werden mit Regenwasser der Dächer der Hallen 1 und 3 gespeist.

Besonders kennzeichnend für die Neue Messe ist das zweifingrige „Boschparkhaus“ im Osten der Messe als Verlängerung des Messeparks, als „Landschaftsbrücke“ gestaltet, für bis zu 4000 Fahrzeuge, der Schriftzug „Bosch“ soll der größte, von innen beleuchtete Schriftzug der Welt sein, nur der Schriftzug „Hollywood“ ist größer, allerdings von außen beleuchtet.

Die Neue Messe ist unter Berücksichtigung des Projektes Stuttgart 21 gebaut worden, so sind die Stützenkonstruktionen des Parkhauses entsprechend der ICE Trasse Stuttgart-Ulm bis zu 100m frei über die Autobahn gespannt. Im Süden des Messeplatzes ist der Eingang für den kommenden neuen Regional und Fernbahnhof geplant.

Die Messe auf dem Killesberg wurde zurückgebaut, der Bereich der ehemaligen Messe-Ost wurde nach Plänen der Architekten Wulf & Partner mit einem neuen Wohnstift Augustinum überbaut, die Architektur passt sich an die angrenzende Weißenhofsiedlung an. Auf dem übrigen Areal entsteht ein neuer Stadtbezirk „Think K“ mit Wohnungen namhafter Architekten wie David Chipperfield und die Ideenwerkstadt Baumschlager/Eberle und KCAP Architects & Planners. Ein Stadtteilzentrum ist ebenfalls geplant.

Durch eine „grüne Fuge“ mit Rasenkissen und einem Teich wird der Höhenpark Killesberg mit der Feuerbacher Heide verbunden und so die letzte Lücke des 1993 zur internationalen Gartenbauaustellung entstandenen „grünen U’s“ geschlossen.

Vor der Brenzkirche entsteht eine neue Platzanlage und nach Plänen des Investors Franz Fürst das „Scenario“, ein Gebäudekomplex, der Unternehmen aus den Bereichen Mode, Wellness, Design und Gastronomie beherbergen wird.

Messeführungen auf der neuen Messe sind bei rechtzeitiger Anmeldung möglich.